STATUTEN - SWISS LOTUS TEAM

Written by Sam. Posted in STATUTEN

I. Name, Sitz und Zweck

§ 1 Sitz und Name

Unter dem Namen „SWISS LOTUS TEAM" besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff ZGB mit Sitz am jeweiligen Wohnsitz gemäss Art. 23 ZGB des Präsidenten. Der Verein ist nicht im Handelsregister eingetragen.

Das Vereinssignet besteht aus der Bildmarke der Lotus-Fahrzeuge sowie einer Schweizer Flagge und einer Union Jack-Flagge.

§ 2 Zweck

Das SWISS LOTUS TEAM ist ein Automobil-Club mit dem Zweck der Schaffung, Erhaltung und Pflege von Kontakten unter Besitzern und Liebhabern von Lotus-Fahrzeugen und Interessierten an der Marke Lotus in der Schweiz und im Ausland.

Das SWISS LOTUS TEAM ist vom Werk anerkannt und ist bestrebt, den Kontakt auf offizieller Ebene (speziell zu den Importeuren) zu wahren und die Marke Lotus gebührend zu vertreten. 

Das SWISS LOTUS TEAM macht sich im Interesse der Mitglieder zur Aufgabe:

  • Die Veranstaltungen regelmässiger regionaler und nationaler Zusammenkünfte zur Förderung des gegenseitigen Gespräches und zum Austausch von Erfahrungen technischer und allgemeiner Natur im Zusammenhang mit der Marke Lotus.
  • Die Pflege und Erhaltung von Fahrzeugen der Marke Lotus.
  • Die Organisation von Veranstaltungen gesellschaftlicher Natur.
  • Den Aufbau von Kontakten zu ähnlichen Organisationen im In- und Ausland
  • Das SWISS LOTUS TEAM hält seine Mitglieder zu einer verantwortungsbewussten Fahrweise und zur Einhaltung der Strassenverkehrsregeln ein und verurteilt hochriskantes Fahren sowie Tempoexzesse.

Der Verein SWISS LOTUS TEAM ist eine nicht gewinnorientierte Organisation (NPO) und ist konfessionell sowie politisch neutral.

II. Mitgliedschaft

§ 3 Mitglieder

Der Verein besteht aus folgenden Mitgliederkategorien:

  • Natürliche Personen
  • Einzelfirmen und juristische Personen, welche im Handelsregister eingetragen sind
  • Ehrenmitglieder

§ 4 Aufnahme

Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme von Mitgliedern in das SWISS LOTUS TEAM aufgrund des vorgängig eingereichten und vom Antragsteller unterzeichneten Eintrittformulars. Der Vorstand ist in seiner Entscheidung frei und kann die Aufnahme ohne weitere Begründung verweigern. Es besteht kein Rechtsmittel gegen den Nichtaufnahme-Entscheid an die Mitgliederversammlung.
Ein Mitglied, das sich in besonderem Masse für den Club verdient gemacht hat, kann auf Antrag des Vorstandes an der Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied ernannt werden.

§ 5 Austritt

Der Austritt kann ohne Einhaltung einer Frist durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand auf das Ende des laufenden Vereinsjahres erklärt werden. Es besteht kein Anspruch auf das Vermögen des Vereins oder Rückerstattung bezahlter Beiträge etc.

§ 6 Ausschluss

Der Vorstand kann von sich aus oder auf schriftlichen Antrag eines Mitgliedes ein Mitglied aus folgenden Gründen ausschliessen:

  • Bei Nichtentrichten des Jahresbeitrages nach einmaliger Mahnung und Ansetzung einer angemessenen Nachfrist. Rechnungsversand und Mahnung können mit einfacher Post an die letzte bekannte Adresse erfolgen.
  • Bei Zuwiderhandlung gegen die Interessen des Vereins.

Dem betroffenen Mitglied ist vorgängig das rechtliche Gehör zu gewähren. Das ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch auf das Vermögen des Vereins. Jahresbeiträge werden für das noch laufende Rechnungsjahr nicht zurückerstattet. Es besteht kein Rechtsmittel gegen den Ausschluss-Entscheid an die Mitgliederversammlung.

Nach der erfolgten Einladung zur Mitgliederversammlung bis zur Mitgliederversammlung und während der Mitgliederversammlung darf kein Mitglied ausgeschlossen werden. 

III. Organe

§ 7 Organe

Die Organe des Vereins sind:

  • Mitgliederversammlung
  • Vorstand

A) Mitgliederversammlung

§ 8 Kompetenzen

Der Mitgliederversammlung stehen die nachstehenden Geschäfte zur Beschlussfassung zu:

  1. Genehmigung der Protokolle der ordentlichen und ausserordentlichen Mitgliederversammlungen.
  2. Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstandes
  3. Abnahme der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes.
  4. Beschlussfassung über das nächste Jahresbudget des Vereins und Festlegung des Mitgliederbeitrages
  5. Wahl und Abwahl der Vorstandsmitglieder
  6. Wahl und Abwahl des Vereinspräsidenten.
  7. Ernennung von Ehrenmitgliedern auf Antrag des Vorstandes
  8. Anträge, die von einem Mitglied dem Vorstand zuhanden der ordentlichen Mitgliederversammlung eingereicht wurden.
  9. Erlass von Reglementen und Änderung der Statuten
  10. Geschäfte, die aufgrund anderer Statutenbestimmungen dem Beschluss der Mitgliederversammlung vorbehalten sind
  11. Auflösung des Vereins

§ 9 Mitgliederversammlungen

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich im ersten Semester zur Entgegennahme der Jahresberichte, zur Beschlussfassung über die Jahresrechnung, das Budget sowie zur Vornahme der Wahlen in die Vereinsorgane statt.
Der Versammlungstermin für die ordentliche Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand festgelegt.
Ausserordentliche Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand einberufen, sofern dringliche Geschäfte vorliegen, deren Behandlung und Beschlussfassung der Mitgliederversammlung zustehen.
Die Einberufung ausserordentlicher Mitgliederversammlungen kann zudem von einem Fünftel der an der letzten Mitgliederversammlung stimmberechtigen Mitgliedern schriftlich unter Angabe des Zweckes beim Vorstand verlangt werden. Der Vorstand hat diesfalls innert 6 Wochen eine Mitgliederversammlung durchzuführen.

§ 10 Anträge von Mitgliedern an die Mitgliederversammlung

Anträge von Mitgliedern an die Mitgliederversammlung sind beim Vorstand spätestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich einzureichen. Ueber verspätet eingereichte Anträge oder Anfragen kann, sofern nicht alle Vereinsmitglieder zustimmen, kein Beschluss gefasst werden.

§ 11 Einladungen zur Mitgliederversammlung

Die Einladungen zur Mitgliederversammlung erfolgen schriftlich unter Angabe des Ortes sowie der zu behandelnden Traktanden, bei Statutenänderungen oder dem Auflösungsantrag mit Beschreibung des Verhandlungsgegenstandes.
Die Einladungen sind den Mitgliedern mindestens 20 Tage vor dem Versammlungstermin an die letzte, dem Verein bekannt gegebene Adresse des Mitgliedes zuzustellen. Der Versammlungstermin wird möglichst in der jeweils vorhergehenden Mitgliederversammlung für das folgende Kalenderjahr festgelegt.
Die Jahresberichte, die Jahresrechnung, allfällig von dem Vorstand vorgeschlagene Reglemente, das Budget für das folgende Geschäftsjahr, sowie allfällige Anträge von Mitgliedern müssen erst an der Mitgliederversammlung vom Vorstand bekannt gegeben und vorgelegt werden.

§ 12 Versammlungsleitung und Protokollführung

Die Mitgliederversammlungen werden vom Vereinspräsidenten und bei dessen Verhinderung durch den Stellvertreter geleitet.
Über die Verhandlungen der Mitgliederversammlungen wird ein Protokoll geführt. Der Protokollführer wird von der Versammlung bestimmt.

§ 13 Stimmberechtigung

Jedes Mitglied hat 1 Stimme. Die Mitglieder des Vorstandes nehmen an den Abstimmungen teil. Enthaltungen sind zulässig.

§ 14 Abstimmungsmodus

Bei Sachgeschäften und Wahlen wird in der Regel immer offen abgestimmt. Schriftliche Beschlussfassungen sind zulässig, sofern alle stimmberechtigten Mitglieder abstimmen und keine Enthaltungen vorliegen.

§ 15 Sachgeschäfte

Die Beschlussfassung erfolgt mit einem einfachem Mehr der anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitgliedern. Enthaltungen, leere und ungültige Stimmen werden dabei nicht berücksichtigt.

§ 16 Wahlen

Jedes Mitglied eines Organes wird einzeln gewählt. Auf vorgängigen Beschluss können incorpore-Wahlen vorgenommen werden. Die Wahl erfolgt mit einfachem Mehr der anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitgliedern. Enthaltungen, leere und ungültige Stimmen werden dabei nicht berücksichtigt.

B) Der Vorstand

§ 17 Zusammensetzung und Wahl

Der Vorstand besteht aus dem Vereinspräsidenten, dem Kassier, dem Aktuar, dem Beisitzer und den Sektionspräsidenten. Alle Mitglieder werden von der Mitgliederversammlung aus dem Kreise der Mitglieder gewählt.
Die Wahl des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung erfolgt jeweils für eine Amtszeit von einem Jahr. Werden während der Amtsdauer Neuwahlen getroffen, so erfüllen die Neugewählten die Amtsdauer ihrer Vorgänger.
Nach Ablauf einer Amtszeit sind die Mitglieder des Vorstandes wieder wählbar.

§ 18 Konstituierung

Der Vereinspräsident wird aus dem Kreis der von der Mitgliederversammlung gewählten Mitgliedern des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung gewählt.
Im übrigen konstituiert sich der Vorstand selbst.
Ist keine abweichende Stellvertretung im Rahmen der Konstitutierung beschlossen worden, übernimmt bei Verhinderung des Präsidenten das dienstälteste Mitglied des Vorstandes die Funktion als Stellvertreter.

§ 19 Aufgaben des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung des Vereins und er entscheidet in allen Angelegenheiten, die statutarisch nicht der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Er ist für das Rechnungswesen des Vereins verantwortlich. 
Insbesondere erfüllt der Vorstand folgende Aufgaben:

  • Organisation des Vereins-Betriebes gemäss Zweck und Aufgaben des SWISS LOTUS TEAM.
  • Er erstellt ein Jahresprogramm, das zu Jahresbeginn allen Mitgliedern zugestellt wird.
  • Die Organisation und Durchführung des jährlichen nationalen Lotus-Treffens als wichtigsten Anlass.
  • Durchführung und Leitung der Mitgliederversammlung.
  • Einzug und Verwaltung der Mitgliederbeiträge durch den Kassier.

Information der Mitglieder mittels "Club Magazine" und ähnlicher Publikationen.
Der Vorstand verfügt über die durch die Budgetgenehmigung beschlossenen Mittel. Er kann in Ausnahmefällen in eigener Kompetenz Ueberschreitungen für einzelne Budgetpositionen beschliessen, sofern sichergestellt ist, dass trotzdem das budgetierte Erfolgsziel erreicht werden kann (z.b. wenn neue, nicht budgetierte Einnahmen erzielt werden können).
Der Vorstand kann für besondere Aufgaben des Vereins einzelnen oder mehreren Mitgliedern oder Drittpersonen Sonderaufgaben übertragen und dabei deren Kompetenzen festlegen.

§ 20 Vertretung des Vereins

Die rechtsverbindliche Unterschrift führen der Vereinspräsident oder sein Stellvertreter zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes.

§ 21 Einberufung der Vorstandssitzungen

Die Vorstandssitzungen sind mindestens zweimal jährlich durch den Vereinspräsidenten, und bei dessen Verhinderung durch seine Stellvertreter, unter Angabe des Ortes der Sitzung sowie der Traktanden schriftlich oder per e-mail einzuberufen, und zwar zwanzig Tage vor dem Sitzungstermin.
Auf vorherigen Zirkulationsbeschluss oder bei Anwesenheit und mit Zustimmung aller Vorstandsmitglieder kann diese Einberufungsfrist abgekürzt oder darauf verzichtet werden. Die Sitzungstermine werden möglichst in der jeweils letzten Sitzung des Kalenderjahres für das folgende Kalenderjahr festgelegt.

Ordnungsgemäss einberufene Sitzungen sind ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden oder vertretenen Vorstandsmitglieder beschlussfähig.

§ 22 Leitung der Vorstandssitzungen

Die Vorstandssitzungen werden vom Präsidenten, und bei dessen Verhinderung durch den Stellvertreter, geleitet.
Über die Verhandlungen und die Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen. Das Protokoll gilt als genehmigt, wenn es nicht an der nächstfolgenden Vorstandssitzung beanstandet wird.

§ 23 Teilnahme an den Sitzungen und Vertretung

Die Vorstandsmitglieder sind gehalten, an den Sitzungen persönlich teilzunehmen. Sind sie aus zwingenden Gründen an der Teilnahme an einzelnen Sitzungen verhindert, so können sie sich durch ein anderes Vorstandsmitglied vertreten lassen, wobei ein bevollmächtigtes Vorstandsmitglied nur ein verhindertes Mitglied vertreten darf.
Die Vollmacht ist dem sitzungsleitenden Vorstandsmitglied vor der Sitzungseröffnung schriftlich bekannt zu geben, und die Vertretung ist im Protokoll festzuhalten.

§ 24 Quorum für Beschlüsse und Wahlen

Für alle Beschlüsse bedarf es der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Gleichstand gilt derjenige Antrag als angenommen, für den der Vorsitzende bei der Abstimmung gestimmt hat.

§ 25 Abstimmungsmodus

In der Regel wird immer offen abgestimmt. Schriftliche Beschlussfassungen sind zulässig, sofern alle stimmberechtigten Mitglieder abstimmen. Enthaltungen sind nicht zulässig (Stimmzwang).

§ 26 Rechnungswesen

Die Rechnungsführung erfolgt durch den Kassier oder eine vom Vorstand zu bestimmende Drittperson.
Den Vorstandsmitgliedern steht das Einsichtsrecht in die Buchführung und deren Belege jederzeit zu.
Es ist Aufgabe aller Vorstandsmitglieder, die Rechtmässigkeit der Rechnungsführung und den Bestand der Mittel regelmässig zu überprüfen und diese Ueberprüfung schriftlich nachzuweisen.

C) Die Sektionen

§ 27 Bestand

Das SLT ist in örtliche Sektionen unterteilt. Es bestehen die Sektionen: Basel, Zürich, Ostschweiz, Bern.

§ 28 Aufgabe

Die Sektionen haben die Aufgabe, das Clubleben in Form von Anlässen jeglicher Art und periodischen Zusammenkünften im kleineren regionalen Rahmen zu ermöglichen.
Die Anlässe der einzelnen Sektionen sind Bestandteil des Jahresprogramms des SLT.
Die einzelnen Sektionen des SLT haben je ein Vorstandsmitglied zum Sektionspräsidenten, welcher für die Organisation und Aufrechterhaltung des Clublebens innerhalb seiner Sektion verantwortlich ist.
Die Sektionen führen keine eigenen Rechnungen und fassen keine Beschlüsse.

IV. Finanzen

§ 29 Mittelherkunft

Der Verein finanziert seine Aufwendungen aus Mitgliederbeiträgen, Zuwendungen sowie Spenden Privater.

§ 30 Mittelverwendung

Der Verein verwendet seine Mittel für die Administration, das Sekretariat und die Organisation von Anlässen. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich. Nachgewiesene Spesen werden ersetzt. Der Vorstand kann ein Spesenreglement erstellen.

§ 31 Haftung

Ueber den Mitgliederbeitrag hinaus haften die Mitglieder nicht für die Schulden des Vereins.

V. Allgemeines

§ 32 Vereinsjahr

Das Vereinsjahr dauert vom 1. Januar bis 31. Dezember.

§ 33 Statutenänderung

Statutenänderungen können durch die Mitgliederversammlung vorgenommen werden, wobei zur Beschlussfassung eine Mehrheit von ¾ der anwesenden und stimmberechtigten Mitglieder erforderlich ist.

§ 34 Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann durch eine Mitgliederversammlung beschlossen werden, wenn eine Mehrheit von ¾ der anwesenden und stimmberechtigten Mitglieder der Auflösung zustimmt. Die Auflösung ist dann in Betracht zu ziehen, wenn der Vorstand nicht mehr bestellt werden kann.
Das nach Bezahlung aller Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen des Vereins ist gemäss Beschlüssen der Mitgliederversammlung im Sinne des Vereinszweckes zu verwenden oder zweckgebunden an Organisationen zu übertragen, die sich mit der Schaffung, Erhaltung und Pflege von Kontakten unter Besitzern und Liebhabern von Lotus-Fahrzeugen, englischen Sportwagen oder Breiten-Motorsport auseinandersetzen.
Der Vollzug der Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist Aufgabe des Vorstandes.

§ 35 Inkrafttreten

Diese Statuten ersetzen die Statuten vom 24. Januar 2009 und wurden an der Mitgliederversammlung vom 19. Januar 2019 genehmigt.